Strahlende Sonne, leuchtende Schüleraugen und eine Schule voller Kreativität: Vom 7. bis 11. September 2026 erlebten wir an der Hanseschule Oedeme eine wundervolle Projektwoche. Es wurde gestaltet, geforscht, diskutiert, ausprobiert und gemeinsam viel erreicht. Zurück bleiben schöne Erinnerungen und beeindruckende Ergebnisse, von denen wir noch lange zehren können.
Aus Ton, Papier, Metall und Stoff entstanden fantasievolle Werke. Es wurde geschnitten, geklebt, bemalt, bestempelt und genäht – mal leuchtend bunt, mal mit feinen Details. Selbst Metall wurde zum Reden gebracht, und liebevoll gestaltete „Komplimente to go“ sorgten für kleine, wohltuende Botschaften im Schulalltag. Auch Wasser spielte in ganz unterschiedlichen Projekten eine Rolle: als Lebensraum, beim Experimentieren oder als Antrieb.
Wie viel Einfallsreichtum in unseren Schülerinnen und Schülern steckt, zeigte sich besonders in den Medienprojekten. Im Projekt „Trickfilm mit Playmobil-Figuren“ wurden Figuren Bild für Bild zum Leben erweckt. Mit Geduld, Teamarbeit und einem Blick für Details entstanden kleine Filmgeschichten. Einen schönen Einblick gibt das hier eingebundene Video von Noor und Emma aus dem siebten Jahrgang.
Auch im Minecraft-Projekt wurden Ideen sichtbar: Die Schülerinnen und Schüler nutzten ihre Fähigkeiten, um Vorstellungen einer zukünftigen Lüneburger Innenstadt zu entwickeln und digital zu gestalten. Erste Eindrücke gibt es im Video zum Projekt.
Doch die Projektwoche bot weit mehr als kreative Ergebnisse. Es ging darum, Respekt zu erfahren, Mut zu finden und sich auf Neues einzulassen. Kinderträume wurden verfilmt und besondere Augenblicke mit der Handykamera festgehalten. Andere Gruppen beschäftigten sich mit Politik und Zeitungen, diskutierten miteinander oder verwandelten ihre Themen in Podcasts. Verantwortung übernahmen die Schülerinnen und Schüler unter anderem für den Schulgarten und bei der Ersten Hilfe auf dem Schulhof.
Auch kulinarisch gab es einiges zu entdecken: Lebensmittel wurden genauer unter die Lupe genommen und zu duftenden schwedischen Zimtschnecken verarbeitet. Parallel liefen die Vorbereitungen für den Besuch unserer polnischen Partnerschule. Mit viel Einsatz entstanden außerdem Plakate und Zeittafeln für das Abschlussfest; Stühle und Stellwände wurden organisiert und aufgebaut.
Bewegung und gemeinsames Erleben kamen ebenfalls nicht zu kurz. Ob beim Padel, bei kooperativen Aufgaben im Wald, im Fitnessstudio oder beim Beachvolleyball – überall waren Ausdauer, Geschick und Teamgeist gefragt. Auf dem Schachbrett und dem Fußballplatz wurden Turniere ausgetragen, mit dem Hobbyhorse Hürden überwunden und in der Umgebung Schätze gesucht und gefunden. Dazu kamen viele kleine Erlebnisse, die keine eigene Überschrift brauchen, aber diese Woche besonders gemacht haben.
Den krönenden Abschluss bildete ein rundum gelungenes Abschlussfest. Hier konnten die Ergebnisse bestaunt, Erfahrungen geteilt und gemeinsame Erfolge gefeiert werden. Die Waffeleisen glühten, und die „Dancing Queens“ brachten die Mensa zum Glitzern. Für Spannung sorgte die Geisterbahn, die für die Jahrgänge 5 und 6 noch ein weiteres Mal am Montag danach öffnete.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Schülerinnen und Schülern, allen Kolleginnen und Kollegen sowie allen Menschen, die diese Projektwoche mit ihren Ideen, ihrer Zeit und ihrem Einsatz möglich gemacht haben. Erschöpft, glücklich und ein wenig sprachlos blicken wir auf eine Woche zurück, die gezeigt hat, wie viel entstehen kann, wenn wir gemeinsam Neues wagen.


